Was ist Mobbing? Eine knappe Definition

Naturwissenschaftler lieben Definitionen. Und dies auch in jenen Bereichen, die über die Naturwissenschaft hinausgehen. Daher gehen wir kurz in medias res: Was ist eigentlich „Mobbing“?

Mobbing, so sagen es die einschlägigen Nachschlagewerke, ist ein menschliches Verhalten, das sich durch bestimmte Kriterien auszeichnet, die einigermaßen eindeutig definiert sind.

Die Netzenzyklopdie „Wikipedia“ schreibt zur Begriffsdefinition:

Mobbing oder Mobben als soziologischer Begriff beschreibt psychische Gewalt, die durch das wiederholte und regelmäßige, vorwiegend seelische Schikanieren, Quälen und Verletzen eines einzelnen Menschen durch eine beliebige Art von Gruppe oder Einzelperson definiert ist.

Es handelt sich bei Mobbing also um eine Form der psychischen Gewaltausübung. Allerdings, das muss ebenso herausgestellt werden, ist nicht jeder verbale oder sonstige nicht-physische Angriff auf eine Person gleich „Mobbing“. Es bedarf, auch darin besteht Einigkeit, eines länger andauernden, wiederkehrenden und zielgerichteten Störverhaltens des oder der Mobber(s) gegen die psychische Stabilität und Integrität einer Person. Wenn das beeinträchtigende Verhalten mehrere Wochen oder Monate anhält, spricht man von „Mobbing“.

Mobbing zeichnet sich aus durch Penetranz und Permanenz. Ein Störer versucht, Sie in ihren persönlichsten Belangen zu beeinträchtigen und das dauerhaft, unter regelmäßiger Wiederholung, und mit großem Druck. Er hat dafür eine bestimmte, psychisch hochgradig abwegige, Motivation. Der Mobber versucht, ihren Selbstwert zu demontieren, Ihr Ansehen, Ihre Reputation. Diese Figuren, das muss man sich klar machen, sind von der grundsätzlichen psychischen Konstitution her absolut krank. Sie gehören in ärztliche Behandlung. Das Schlimme dabei ist: Sie fühlen sich im Recht. Wir werden das anhand vieler Fallbeispiele belegen. Und das Allerschlimmste: Diese Irren unterrichten und erziehen junge Menschen.

Erstelle deine Website mit WordPress.com
Jetzt starten