„Corona“-Indoktrination in Ausstellungsform – Gehirnwäsche im „Dienst der guten Sache“

Von Anfang an spielten die Schulen eine zentrale Rolle bei der Gehirnwäsche der Bevölkerung in Sachen „Corona“. Autoritäre Systeme zielen mit der Beeinflussung der Menschen immer zuerst auf Kinder und Jugendliche ab, denn diese lassen sich wesentlich leichter im Sinne der Regierung formen als Erwachsene. Schulen sind zudem kein Ort der Freiheit, sie dienen dem Staat und seinen Erziehungszielen. Mithin also der Politik. Darum sind Lehrer auch „öffentlich Bedienstete“, also zumindest Angestellte des Staates, i. d. R. aber strikt weisungsgebundene Beamte. Das hat seinen Sinn. Denn ein zentraler Leitsatz aus der Pädagogik lautet „Die Schule als Institution erzieht.“. Man lese genau: Das hervorgehobene Wort lautet „Institution“. Es wird also ausdrücklich eine öffentliche Einrichtung benannt.

So liegt es nahe, dass auch die „Institution Schule“ tatkräftig daran mitarbeitet, die ihr anvertrauten Schüler auf die „Neue Normalität“ einzuschwören. Entsprechende Plakate einer Ausstellung zeigen in drastischer Weise, mit welcher Härte in den Schulen (hier das Alfred-Grosser-Schulzentrum in Bad Bergzabern in der sog. „Realschule plus“) im Sinne der „Neuen Normalität“ indoktriniert wird. Auf Plakaten wird die „Corona“-Doktrin groß und unübersehbar dargestellt:

(Foto aus dem Alfred-Grosser-Schulzentrum in Bad Bergzabern (Realschule plus), von Eltern übersandt, deren Kinder stark unter dem immensen Druck leiden)

„Ethische Fragen“

Die Verantwortlichen dieser Plakate (also die Leiterin der Fachoberschule und der Schulleiter) verfolgen ein ganz klares Ziel: Es wird einem absolutistischen Regime das Wort geredet, das letztlich gar nicht in Frage gestellt werden darf. Denn die Fragen, wenn es denn wirkliche Fragen wären, sind klar zu beantworten. Und zwar stets im Sinne des „Corona“-Regimes des autoritären Staates.

„Habe ich das Recht, gegen die Maßnahmen zu verstoßen? (Z. B. Mundschutz)“

Man muss nun kein Prophet sein, um zu merken, dass hier gar keine Antwort erwartet wird. Nein, im Gegenteil. Die Antwort ist vorgegeben und sie lautet natürlich: NEIN!

So geht Indoktrination. Hinter einer vorgeblichen Frage steht bereits die erwartete Antwort. Und da Schüler in Schulen darauf gedrillt werden, das zu antworten, was man von ihnen erwartet, werden so in den Gehirnen der Schüler schon die entsprechenden neuronalen Verbindungen existieren, und die pflichtgemäße Antwort lautet dann eben wie gewünscht. „Die Maßnahmen“ sind absolut, dürfen niemals hinterfragt werden und jeder Verstoß gegen sie ist ein Sakrileg.

Indoktrination vs. Wissenschaft

Jede Diskussion ist damit dann überflüssig geworden. Freies Denken, Fragen zu stellen und Wissenschaftlichkeit finden damit nicht mehr statt. Wer so etwas veranstaltet, richtet seine Schüler zu willigen, folgsamen und absolut unkritischen Untertanen ab. Das Prinzip der Wissenschaftlichkeit als zentrales Unterrichtprinzip (in meiner Ausbildung an der Hochschule noch beständiges Diktum!) ist obsolet geworden. Es gilt nichts mehr. Der Unterricht folgt strikt staatlichen Vorgaben, umgesetzt und kontrolliert von willigen Bürokraten, die keinerlei Skrupel kennen, auch jede noch so irrationale politische Idee der Regierung umzusetzen.

Das Thema „Ideologisierung“ der Schulen ist übrigens wesentlich älter als die angebliche „Pandemie“. Allerdings hat in diesem Falle absurderweise bei einem wissenschaftlich zu behandelnden Thema die Wissenschaftlichkeit sehr schnell die weiße Flagge herausgeholt und sich widerstandslos ergeben.

Selbstverständlichkeiten auf dem Prüfstand

Ein beliebter Trick jener, welche die Indoktrination als Tagesgeschäft sehen, ist es, z. B. auch Selbstverständlichkeiten in Frage zu stellen:

„Habe ich das Recht, Freunde und Familie zu treffen?“

Beim Lesen dieses Plakates kommt schon eine gewisse Wut auf. Mit welcher Kaltschnäuzigkeit diese furchtbaren „Pädagogen“ die Welt der ihnen anvertrauten Kinder aus den Angeln zu heben suchen, ist beispiellos. Aber sie tun das immer im Sinne der „Neuen Normalität“. Wie abwegig und/oder angstbesetzt muss ein Lehrer sein, der einen derartigen infamen Satz auf ein Plakat malen lässt? Wie weit hat er seinen Bildungsauftrag hinter sich gelassen? Es müssen Lichtjahre sein!

Das Tückische dabei: Dinge, die früher ganz normal waren, werden nun plötzlich in den Stand von Rechten erhoben. Und Rechte, das wissen wir aus den vergangenen zwei angeblichen „Pandemiejahren“, kann man auch mit einem Federstrich entziehen. Und genau das passiert hier. In jenem Moment, wo man eine Handlung für die man nie vorher eine Erlaubnis benötigte. plötzlich als ein Recht postuliert, räumt man sich selbst als autoritärer Staat (bzw. als Repräsentant desselben), die Möglichkeit ein, dieses Recht nach gusto jederzeit wieder zu entziehen.

Ähnlich verhält es sich mit Äußerungen wie

„Bin ich respektlos?“ bzw. „Ist mir die Meinung anderer egal?“

Wir erleben hier eine bereits weit fortgeschrittene Orientierung des Denkens in Richtung eines neuen, „woken“, Sozialismus. „Ich“ und „wir“, die ewige Polarität zwischen Individualismus und Kollektivismus, wird eindeutig in Richtung des Kollektivismus verschoben.

„Respektlos“, quasi die verbale Tiefschlagkeule, ist man nach Lesart dieser Anti-Pädagogen dann, wenn man beispielsweise „die Maßnahmen“ ablehnt, die evidenzfreie Gesichtswindel nicht oder nur schlampig trägt oder sich anderweitig nicht an die durch den Staat und sein Lehrpersonal verordneten Normen hält. Im Hintergrund schwingt dabei immer der nur implizit genannte aber nie expressis verbis erwähnte Begriff „asozial“ mit.

Ausgrenzung als Methode

Die hier gestellten und nur angeblichen Fragen, denn im Grunde sind es Aussagesätze, zum eigenen Verhalten haben natürlich das im Sinn, was laut der links-sozialistischen Landesregierung in Rheinland-Pfalz (von SPD und GRÜN*INEN_Xe dominiert, die FDP findet dort nicht statt) keinesfalls stattfinden darf, nämlich die sog. „Ausgrenzung“. Die ist hier natürlich beabsichtigt, was aber im Sinne der Landesregierung vollkommen unproblematisch ist, da sie sich gegen „die Richtigen“ richtet.

Ähnlich verhält es sich übrigens mit den anderen Slogans:

„Habe ich das Recht, andere zu gefährden?“, „Ist mir die Gesundheit anderer egal?“ und „Ist mein Egoismus gerechtfertig?“

Bereits sehr früh war klar, dass diese ganzen Maßnahmen, die hier auf den Plakaten implizit als die einzige Rettung vor dem angebliche Killervirus genannt werden, nutzlos sind. Diese Plakate hängen aber nimmer noch. Zumindest berichtet das der Einsender, der die Fotos gemacht hat. Also müsste klar sein, dass durch die Nichtbeachtung dieser Maßnahmen sicher niemand gefährdet wird. Zumal, auch das weiß man durch frühe Studien von Ioannides et al., Kinder und Jugendliche niemals „Superspreader“ waren und dass sie selbst nie ein nennenswertes Risiko für einen ernsthaften Verlauf von Covid-19 aufwiesen. Aber, das weiß ich aus eigener Erfahrung, an dieser Schule ist Wissenschaftlichkeit kein Thema. Die Bereitschaft zu systemkonformem Verhalten wird hingegen von jedem Mitarbeiter zu 150% erwartet. Das Ergebnis sieht man.

Besonders perfide an diesem Textteil ist auch, dass hier im Prinzip positive Eigenschaften, wie das Betonen von eigenen (kritischen) Meinungen und die Distanz zu angeordneten Weisungen als kritikwürdig angesehen und mit dem äußerst negativ konnotierten Schlagwort „Egoismus“ abgestraft werden. Man ist, so kann man lernen, in diesem Schulsystem bereits dann „egoistisch“ (und damit negativ), wenn man bestimmte Verhaltensabweichungen an den Tag legt, obwohl die Obrigkeit (Staat, Schule, Lehrer) andere Erwartungen hat. Das ist Erziehung zum radikalen Konformismus, abweichendes Denken und Handeln sind verpönt (da „egoistisch“). So erzieht man hochgradig angepasste Untertanen.

Das vermeintliche „Recht zu töten“ – Ein Frontalangriff in das Angstzentrum der Schüler

Und nun wird es wirklich unappetitlich:

„Habe ich das Recht andere, durch Ansteckung zu töten“

(Interpunktionsfehler original vom Plakat!)

Das ist schon übelste Gehirnwäsche. Denn bei den Schülern, die diesen entsetzlichen Verbalausfall lesen müssen (und das müssen sie, denn das Schild hängt offensichtlich auf einem Schulflur und nicht im Keller), wird alleine durch die Wortkombination „Ansteckung“ und „töten“ das Angstzentrum aktiviert. Dieses dürfte nach der gezielten Attacke ordentlich Amok laufen und die Schüler komplett verunsichern. Was die Ersteller dieses schrecklichen Machwerkes natürlich beabsichtigt haben.

Kern der kranken Botschaft: Jede Ablehnung der irrsinnigen, bestenfalls nutzlosen aber oft gesundheitsschädlichen Maßnahmen wie Gesichtsmasken, Händewaschorgien oder anderen Dinge wie beispielsweise der „Mindestabstand“ etc. zu hinterfragen oder, und sei es aus Nachlässigkeit, mal unbeachtet zu lassen, kann zum Tod eines Menschen führen.

Dieses krass überzogene Horrorbild wird den Schülern (oder sollte man besser sagen, den „Insassen“?) dieser Anstalt brutal in hoher Dauerdosierung verabreicht. Das muss zwingend zu einer erheblichen psychischen Veränderung bzw. zu einer nachhaltigen Traumatisierung führen. Aus Sicht von Kinder- und Jugendpsychiatern ist dies auch der Fall.

Fazit

Das hier vorgestellte Beispiel ist kein Einzelfall. Aus Kreisen von anderen Lehrern wird immer wieder berichtet, wie stark die Indoktrination der Schüler bundesweit an den Schulen ist. Allerdings ist das hier gezeigte Plakat was seine nachgerade hinterhältige Beeinflussung unvorbereiteter junger Menschen betrifft, schon in der Spitzengruppe der Widerwärtigkeit angesiedelt.

Apropos „Indoktrination“. An den Schulen in Deutschland herrscht grundsätzlich ein Indoktrinationsverbot. Dies geht zurück auf den sog. „Beutelsbacher Konsens“ und wird auch als Überwältigungverbot bezeichnet.

Gemäß dem Überwältigungsverbot (auch: Indoktrinationsverbot) dürfen Lehrende Schülern nicht ihre Meinung aufzwingen, sondern sollen Schüler in die Lage versetzen, sich mit Hilfe des Unterrichts eine eigene Meinung bilden zu können. Dies ist der Zielsetzung der politischen Bildung geschuldet, die Schüler zu mündigen Bürgern heranzubilden. (Wikipedia)

Ich denke, von diesem Ideal sind die Verantwortlichen am Alfred-Grosser-Schulzentrum in Bad Bergzabern (Realschule plus) in Rheinland-Pfalz Lichtjahre entfernt. Andere Meinungen kommen schlicht nicht vor. Aus meiner Zeit der Tätigkeit an diesem Schulzentrum (zu Beginn des „Corona“-Irrsinns) war es sogar ein Dienstvergehen, wenn man wissenschaftliche Informationen (damals vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, BfArM) zitierte. Die auf der Webseite dieser Bundesbehörde gemachten Ausführungen zur Nutzlosigkeit der damals in den Schulen verpflichtend zu tragenden Schals oder Stofftücher den Schülern bekannt zu geben führte zu einem Eintrag in die Personalakte. Was indes einigermaßen irrelevant war, da diese mit über 1000 Seiten wohl schon den absoluten Spitzenplatz in Rheinland-Pfalz belegte. Insofern amüsierte mich derlei höchstens.

Additum: Besonders perfide ist übrigens, dass die Schule als „Alfred-Grosser-Schulzentrum“ firmiert, wobei Grosser stets als liberaler Mahner und Humanist auftrat und auftritt, der beispielsweise in seinem Buch „Le Mensch“ die Ethik der Identitäten betont und uns dazu auffordert, auch in schwierigen Zeiten niemals unsere Menschlichkeit zu verlieren. Dessen Portrait mit einem Plakat zu verbinden, das offensichtlich Menschen mit anderen Sichtweisen letztlich als „asozial“ und auch als mörderisch diffamiert, ist unerträglich.

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