An der Realschule „plus“ in Bad Bergzabern arbeiten?

Dieser Text ist als Warnung für Neulehrer an der Realschule „plus“ in Bad Bergzabern gedacht. Seien Sie gewarnt! An der Schule herrscht ein äußerst ungesundes Arbeitsklima. Angst, Einschüchterung und regelmäßige Schikanen prägen das Bild. Zumindest wenn man nicht zu einer sehr kleinen „Elite“ gehört, denen der Schulleiter (der auch auf der GOOGLE-Bewertungsseite nicht besonders positiv besprochene Herr Michels) Wohlwollen entgegenbringt. Herr Michels und seine Adjutanten haben sich in vielen Jahren darauf „spezialisiert“, an dieser Schule eine Atmosphäre zu schaffen, die mit dem Wort „Horror“ einigermaßen treffend beschrieben ist. Die Mittel, mit denen dabei gearbeitet wird, bedienen sich i. W. der sog. „dienstlichen Anweisung“. Sie dient dazu, die an der Schule beschäftigten Lehrer klein zu halten, zu drangsalieren und zu schikanieren. Problem: Als Beamter müssen Sie jeden Blödsinn ausführen, egal, wie widersinnig, töricht oder dumm Ihnen das erscheinen mag.

Herr Michels bedient sich zur „Disziplinierung“ seines Personals eines fein abgestuften Systems an „Maßnahmen“. Sie sind in der Reihenfolge:

  • Aufforderung (noch freundlich)
  • Einschüchterung (weniger freundlich)
  • Drohung (unfreundlich)
  • Mobbing (rechtswidrig)

Wenn Herr Michels etwas von einem Mitarbeiter (im Beamtendeutsch „Untergebener“) will, wird zuerst die charmante Tour aufgefahren („…könnten Sie vielleicht…?„). Zeigt man sich widerspenstig, wobei es überhaupt keine Rolle spielt, ob dies stichhaltige Gründe hat oder nicht, kommt als nächste Stufe die Drohung.

Beispiel: Man steht morgens, 7:45, im Rektorat, um 8:30 kommt der Bus, der die Klasse zum Schulausflug abholt. Die Klasse soll aber vorher noch an einer Untersuchung im Rahmen an einer Studie teilnehmen. Es werden bei allen Schülern Körpergewicht und ein paar andere medizinische Messwerte erhoben. Die Sache läuft als „Prestigeprojekt“, die Lokalpresse hatte berichtet. Herrn Michels ist die Presse bzw. seine Präsenz dort immer SEHR wichtig. Die Aufnahme der Messwerte wird zeitlich knapp und das wird dem Schulleiter auch so gesagt. Die Drohung folgt auf dem Fuße: „Entweder Sie machen das jetzt oder wir sagen den Ausflug sofort ab!“ Derlei Form der „Personalführung“ nennt man wohl schlicht „Erpressung“.

Ist man häufiger renitent, kritisch oder sogar beides, kommt die Drohung. Ein beliebtes Mittel sind hier etwaige Abordnungen oder Versetzungen, gerne auch mal als Frage formuliert: „Wollen Sie vielleicht an eine andere Schule? Vielleicht an die Nachbarschule in Annweiler?“ Annweiler ist 10km entfernt, das nur zur Information für nicht ortskundige Neulehrer. „[X] oder Annweiler?“ war ein beständiges „Führungsinstrument“ des Herrn Michels. Wobei [X] für einen beliebigen Eintrag stehen kann wie „Sie müssen von Herrn J. die schwierige Klasse Y übernehmen!“ oder ähnlichen Dingen mehr.

Über die vierte Eskalationsstufe, das Mobbing, wird hier auf der Seite breit an anderer Stelle referiert, die entsprechenden Ausführungen können wir daher so stehen lassen.

Die drei Typen von Lehrern nach Klassifikation durch Schulleiter Michels

Der Schulleiter am Alfred-Grosser-Schulzentrum (Realschule plus) in Bad Bergzabern teilt die Mitarbeiter gewöhnlich in eine von drei Kategorien ein:

  • Jene, welche nicht weiter beachtet werden müssen,
  • jene, die er zu seinen Günstlingen zählt, und
  • jene, auf die Druck ausgeübt wird.

In welche Kategorie man individuell fällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Zuerst einmal haben jene, die sich schon mal negativ über die Handlungen des Schulleiters geäußert haben, allgemein sehr schlechte Karten. Hat man sich gar erdreistet mehrfach Widerworte zu geben, verschlechtern sich die Chancen auf ein „gutes Blatt“ immer weiter. Irgendwann hat man nur noch noch ein paar „2en“ auf der Hand, um mal beim Pokern zu bleiben. Die Asse bekommen andere. Mit dem „Royal Flush“ oder dem „Full House“ wird es dann nichts mehr, man landet auf dem Abstellbahnhof.

Wer sich still verhält, keine Kritik vorträgt, alles brav abnickt und auch sonst den Schulleiter nicht reizt, fliegt sprichwörtlich unter dem Radar und damit (meistens) im „grünen Bereich“.  Wichtig dabei ist auch, bei Abstimmungen im Lehrerzimmer immer korrekt die Hand zu heben. Herr M. liebt es, nahe an die 100% zu kommen, was das Ergebnis betrifft, wenn er einen Antrag stellt. Das erinnert mich so ein klein wenig an einen nicht mehr existenten deutschen Staat, die Spießerrepublik „DDR“. Man kann sich bei der Abstimmung praktischerweise an der Schulleitung orientieren. Stimmt diese zu, muss man ebenfalls die Hand heben. Schon ist alles in Butter. Man muss nur einigermaßen schnell reagieren. Die meisten Lehrer an der Schule sind dementsprechend konditioniert, die können das.

„EDEKA“ als durchgängiges Prinzip am Alfred-Grosser-Schulzentrum (Realschule plus) in Bad Bergzabern

Am übelsten sind jene dran, die es wagen Kritik zu äußern. Das bedeutet „EDEKA“, zumindest an dieser Schule. An anderen Schulen in RLP soll es aber dem Vernehmen nach ähnlich ablaufen. Im MIkrokosmos des Beamtenspießertums ist Kritik nicht gewünscht. Ach ja: „EDEKA“ steht als Akronym für „Ende der Karriere“. Betroffene werden an der Schule rein gar nichts mehr. Allerdings erfahren sie im Gegenzug eine Art Vorzugsbehandlung der „besonderen Art“.

Beispiel: Manche Lehrer sind geradezu dazu prädestiniert, ihre Zeit auch nachmittags an der Schule zu verbringen. Nachmittagseinsatz nervt, der Lehrer hat, nach altem Brauch, morgens Recht und nachmittags frei. Aber nicht alle. Es gibt nämlich die Ganztagsschule (eigentlich eher eine „Ganztagsbetreuung“). Die ist nicht beliebt. Manche „Kollegen“ sind dabei gleicher als andere und gehen immer spätestens um 13:00 nach Hause. Andere haben hingegen ein Dauerabonnement  für den ungeliebten Nachmittagsunterricht. Man trifft daher bestimmte Kollegen nachmittags nie, andere regelmäßig, teilweise mehrmals pro Woche. Und das über Jahre hinweg. Das nachmittägliche „Tu quoque?“ („Du auch?“) wenn zwei Dauerabonnenten sich auf dem Flur begegnen ist ein bekanntes Ritual.

Wertschätzung? Was soll denn das sein?

Wenn es einem besonders wichtig, auch die eigene Arbeit als Lehrer auch mal Lob und Anerkennung zu bekommen, muss man zu den Günstlingen des Schulleiters Michels gehören. Dann wird man öffentlich regelmäßig über den grünen Klee gelobt. Auch wenn die eigene Kompetenz gegen Null approximiert. Kompetenz und Können spielen keine Rolle. Wenn man nicht zum bevorzugten Personenkreis gehört, kann man so gut sein, wie man will. Man wird ignoriert. Wer Wert darauf legt, regelmäßig eine angemessene Rückmeldung zu bekommen, besonders wenn er bestimmte Fähigkeiten hat, die andere nicht haben, und diese für die Schule einbringt, ist ein anderer Arbeitsplatz mit sozial kompetenten Vorgesetzten sicher der bessere Ort.

Fazit: Wenn man einen anderen Arbeitsort finden kann, sollte man diesen in jedem Falle bevorzugen.

Etwas Besseres als den Tod findest du überall. (aus „Die Bremer Stadtmusikanten“, zitiert nach Gebrüder Grimm)

Erstelle deine Website mit WordPress.com
Jetzt starten